Publikationen

SGAZette

Die SGAZette ist eine interne Publikation des SGAZ, die seit 1987 jährlich erscheint. In der SGAZette werden theoretische Beiträge zur Foulkes’schen Gruppenanalyse, Berichte aus der gruppenanalytischen Praxis, Tagungsberichte, Berichte aus den Gremien des SGAZ und Hinweise auf Veranstaltungen etc. veröffentlicht.

Einzelne Artikel können auf Anfrage als pdf für einen Preis von CHF 5.50/ EUR 5.00 über die Koordinationsstelle bezogen werden.

Die aktuelle Ausgabe 34/ 2020

Gudrun Maierhof: Interview mit Sally Willis

„Es gibt die ganze Welt in einer Gruppe und in einem gut geschriebenen Stück sollte es genauso sein.“ (Sally Willis)
Im Gespräch mit Gudrun Maierhof erzählt Sally Willis, die von 1992 bis 2019 als Lehrgruppenanalytikerin am SGAZ tätig war, aus ihrem Leben. Sie spricht darüber, wie es ist, im Jahre 1948 als Drilling geboren worden zu sein oder Anfang der 1970er Jahre als Schauspielerin durch Europa zu reisen und was sie letztlich ans SGAZ geführt hat. Sie denkt auch darüber nach, welche Gemeinsamkeiten zwischen der Bühne und einer gruppenanalytischen Gruppe bestehen, denn in der Gruppenanalyse und im Theater geht es doch um das, was in einer Person ‘versteckt’ ist – und darum, wie eben dies an die Oberfläche gelangen kann.

Markus Brunner: Szenisches Verstehen in Gruppen

Markus Brunner geht in diesem Beitrag dem Konzept des szenischen Verstehens nach und fragt, was dieses für die Arbeit in und mit Gruppen bedeutet.
In einem ersten Teil wird das Konzept in Anlehnung an Alfred Lorenzer vorgestellt. In einem zweiten Teil wird mittels eines Einblickes in die Arbeit in Gruppen, die mit der Methode der Tiefenhermeneutik arbeiten, gezeigt, wie das szenische Verstehen des Gruppenprozesses in der Sozialforschung genutzt werden kann. In einem dritten Teil wird danach gefragt, wie das szenische Verstehen in der gruppenanalytischen Arbeit zum Tragen kommt.

Doris Martin-Reiner: Szenen verstehen und verändern – Reinszenierungen des Vergangenen in der psychoanalytischen Gruppentherapie

Doris Martin-Reiner beschreibt, wie sich Gruppensituationen als Szenen begreifen lassen und das Konzept der Matrix nach S.H. Foulkes zu einem vertieften Verständnis der Szenen führen kann. Es geht dabei um die Frage, wie die Gegenwart der Gruppe die kreative Neugestaltung unterstützt. Oder anders formuliert: Wie kann jeder einen guten Umgang mit sich selbst finden, damit sich Szenen verändern?

Cosmin Chita: Sommer 1936 in Wien – eine Matrixerzählung

Einerseits hat S.H. Foulkes den Einfluss der Freud’schen Psychoanalyse nie in Frage gestellt, anderseits hat er sich darum bemüht, für die Gruppenanalyse eine eigene Begrifflichkeit zu entwickeln und die Gruppenanalyse als eigenständige Disziplin betrachtet. Während der Einfluss der Gestaltlehre auf Foulkes’ Ideen gut erforscht ist, sind die Einflüsse der Psychoanalyse bislang wenig erforscht. Der folgende historische Aufsatz versucht sich an einer Skizze dieser Einflüsse.

SGAZ-Publikationen

Wo denken wir hin? – Lebensthemen, Zivilisationsprozesse, demokratische Verantwortung
Hans-Peter Waldhoff, Christine Morgenroth, Angela Moré, Michael Kopel (Hg.)

Die Kunst der Mehrstimmigkeit – Gruppenanalyse als Modell für die Zivilisierung von Konflikten
Renate Maschwitz, Christoph F. Müller, Hans-Peter Waldhoff (Hg.)

Sonstige Veröffentlichungen

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