Veranstaltungen

SGAZ Workshop

Die SGAZ-Workshops bieten die Möglichkeit, die gruppenanalytische Methode durch Selbsterfahrung kennen zu lernen. Der Workshop beschäftigt sich in einem thematischen Schwerpunkt mit Grundpositionen des gruppenanalytischen Arbeitens.

Der Workshop wendet sich an InteressentInnen für gruppenanalytisches Arbeiten und kann ein guter Einstieg in die Weiterbildung sein.

Der nächste SGAZ Workshop »Matrix reloaded» findet am 5. – 6. Oktober 2019 in Zürich statt.

Postgraduate Seminar

Das nächste Postgraduate Seminar «Bewegungen beim Leiten und das Unbewusste in der Gruppe» findet vom 6. – 8. Dezember 2019 in Zürich statt.

An diesem Postgraduate Seminar wollen wir – mit Hilfe von gemeinsamem gruppenanalytischen Erkunden im Rahmen von Gesamtgruppe, Supervisionsgruppen und zwei Denkanstössen – den Umgang mit dem Unbewussten in der Gruppe erforschen. Wohl wissend, dass uns ein Ergründen nicht gelingen wird, können wir aber unsere Haltung und (un)bewussten Überzeugungen beim Leiten überdenken.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Bitte melden Sie sich möglichst frühzeitig per Post oder Mail spätestens bis 14. Oktober 2019 an.

Die Postgraduate-Seminare des SGAZ stehen ausgebildeten GruppenanalytikerInnen offen. Sie verstehen sich als Ort der fachlichen Auseinandersetzung und sollen ein Forum sein, in dem die eigene Berufserfahrung als GruppenanalytikerIn reflektiert werden kann und das der beruflichen Weiterbildung dient.

Ziel der Seminare ist, die Theorie-Praxis-Spannung gruppenanalytisch zu untersuchen und zu diskutieren.

Die Seminare werden organisiert und geleitet durch Doris Wirth-Limmer (Bergtheim) und Georg Hess (Zürich) und Pieter Hutz (Berlin). Heribert Knott (Stuttgart) leitet die Gesamtgruppe.

Teilnehmerkreis
Das Postgraduate Seminar des SGAZ (Seminar für Gruppenanalyse Zürich) findet einmal im Jahr statt als Arbeitstreffen für GruppenanalytikerInnen Foulkes’scher Prägung. Ein formeller Abschluss ist für die Teilnahme nicht notwendig, hingegen ein Selbstverständnis, mit diesem Gruppenkonzept zu arbeiten.

Das Seminar als Forum
Das Seminar ist ein Begegnungsraum und Forum der fachlichen Auseinandersetzung, in dem die TeilnehmerInnen ihre Berufserfahrung, ihre jeweils unterschiedlichen Anwendungen der Gruppenanalyse und ihre Identität als GruppenanalytikerInnen reflektieren. Aus der Differenzierung entsteht Bewegung. Es hat sich eine fruchtbare Zusammenarbeit von GruppenanalytikerInnen aller grossen deutschsprachigen Gruppenanalytischen Ausbildungs-Institute (GRAS, IGA Heidelberg, Altaussee, Münster, SGAZ) entwickelt.

Getragen wird das Postgraduate Seminar vom SGAZ und geleitet von Gruppenanalytikern des SGAZ.

TeilnehmerInnen vorangegangener Seminare werden jeweils angefragt für Kurzvorträge, die als Denkanstösse dienen für eine gemeinsame Auseinandersetzung zum heutigen Stand gruppenanalytischen Arbeitens. So entsteht eine Kontinuität, die indes offen dafür ist, dass in jedem Jahr auch neue TeilnehmerInnen willkommen sind.

Kollegiale Supervision
In kleinen geleiteten Supervisionsgruppen haben alle TeilnehmerInnen Gelegenheit, Gruppen aus ihren Arbeitsfeldern oder ein Thema, das sie in der Praxis bewegt, vorzustellen und zu bearbeiten.

Advanced Seminar

Das Advanced Seminar des SGAZ bietet GruppenanalytikerInnen ein Forum zum kollegialen Austausch und zur Vertiefung gruppenanalytischer Praxis an. Es findet einmal jährlich im Frühjahr jeweils an wechselnden Orten in Deutschland, Österreich oder der Schweiz statt.

Getragen wird das Seminar vom SGAZ. Mitglieder des SGAZ organisieren und leiten es.

Zwei Kurzvorträge sind Impulse für die fachliche Diskussion. In kleinen, geleiteten Intervisionsgruppen haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, aus ihren Arbeitsfeldern in und mit Gruppen Vignetten einzubringen und in der Intervisionsgruppe zu bearbeiten. Die täglich stattfindenden Grossgruppen bieten weiteren Raum für Austausch und gemeinsames Nachdenken.

Eingeladen sind alle Interessierten mit abgeschlossener gruppenanalytischer Selbsterfahrung (mit und ohne SGAZ-Abschluss).

Das Advanced Seminar ist eine Fortbildung, die von den deutschen Ärzte- bzw. Psychotherapeutenkammern, FMH und SBAP zertifiziert wird.

Das nächste Advanced Seminar findet im Frühjahr 2020 statt.

Veranstaltungshinweise anderer Organisationen

NRGA Conference 2019: The Power and The Play: The Paradoxical Nature of Group Life

Saturday 6 July 2019, 9:30 AM – 5:45 PM; Institute of Group Analysis, London NW3 5BY

The annual New Readings in Group Analysis conference presents an exciting opportunity for anyone interested in Group Analysis, whether member of the public, IGA trainee or IGA member, to come together to discuss emerging ideas, visions and applications in the field. Over the years, the NRGA conferences have promoted dialogue within the Group Analytic field as well as between Group Analysis and other fields. It is a forum where both new and old narratives can be heard and debated, providing an opportunity for reflective and critical thinking about theory and practice and their interrelationship.

This year we have an exciting day planned with two group analysts presenting their work on the paradoxical nature of group life.
Maddy Loat: The Relational Power Paradox: Constraint and Enablement in the Group and its Therapeutic Potential
Andrew Mallett: Dis-illusionment and Belonging: The Group as Theatre

Weitere Informationen zu Veranstaltung und Anmeldung finden Sie hier.

5th GASi SUMMER SCHOOL: “TOLERANCE: HARBOURING DIVERSITIES”

24 – 28 July 2019Rijeka, Croatia

For registrations and more information please visit : http://www.ljubljanasummerschool.si

15. WORKSHOP GRUPPENANALYSE MIT KINDERN UND JUGENDLICHEN
“GRENZEN”

6. – 7. September 20199.30 – 17.00 Uhr; Heidelberg

Die Gruppenanalyse hat sich in der pädagogischen und therapeutischen Gruppenarbeit mit Kinder- und Jugendlichen zu einer wirksamen und anerkannten Methode entwickelt. Der jährlich stattfindende Workshop hat im deutschsprachigen Raum wesentlich zu dieser Entwicklung beigetragen.

Der kasuistische Workshop bietet die Möglichkeit zur gruppenanalytischen Reflexion der Leitung von Kindergruppen in verschiedenen Kontexten. Supervision und Austausch mit Kollegen ergänzen sich.

In unserer thematischen Anregung möchten wir uns in diesem Jahr mit der Frage von „Grenzen“ im Kontext der Gruppenanalyse befassen. Was passiert an und außerhalb der Gruppengrenze? Wie sieht das Zusammenspiel zwischen Eltern- und Kinder- und Jugendlichengruppen aus? Wie wirken transgenerationelle Grenzen und kulturelle Einflüsse in der Gruppe? Welche inneren Grenzen der Gruppenleitung, ausgehend von ihrer jeweiligen beruflichen Sozialisation, sind wirksam? Welchen Einfluss hat der Kontext, in welchem eine Gruppe stattfindet? Wo stoßen wir mit der gruppenanalytischen Methode an Grenzen?  In den Arbeitsgruppen wird die Gruppe vorgestellt und gemeinsam durch einen gruppenanalytisch moderierten Reflexionsprozess untersucht.

WORKSHOP: “GROSSGRUPPEN – UND WIE MAN SIE LEITET”

Berliner Institut für Gruppenanalyse
6. – 8. September 2019
9.30 – 17.00 Uhr; Schönhauser Allee 175 (Gartenhaus) – 10119 Berlin

Der Workshop Grossgruppe richtet sich an interessierte Gruppenleiter/innen sowie an alle, die mehr über die immer wichtiger werdenden
Großgruppen und die dazu gehörige Theorie und Praxis erfahren wollen. Auch Weiterbildungsteilnehmer/innen sind willkommen, sich bei diesem Workshop in die Großgruppe zu begeben und sich der Frage zu nähern, wie die Großgruppe ihre Wirkung entfaltet.

Frühbuchertarif bis zum 5. Juli

GENERISCHER KURS IM RAHMEN DER VERNETZUNGSGRUPPE

Samstag, 7. September 20199.30 – 17.00 UhrPsychoanalytisches Seminar Zürich

Generischer Kurs zur Vermittlung von Grundkenntnissen über das Rechts-, Sozial- und Gesundheitswesen und seine Institutionen. Dieser generische Kurs der Vernetzungsgruppe verschiedener psychoanalytischer Institutionen findet alle vier Jahre statt und wird dieses Jahr durch das Psychoanalytische Seminar Zürich (PSZ) organisiert.

Ob wir in einer Institution oder in der Privatpraxis arbeiten; schwere Krankheitsverläufe können zur Invalidisierung unserer PatientInnen führen, die die Zusammenarbeit mit verschiedenen Institutionen und Akteuren des Sozial- und Gesundheitswesens erfordern. Wie können wir diese unterstützend für unsere eigene Tätigkeit nutzen und zugleich hilfreich zum Wohle der PatientInnen gestalten?

GROUP ANALYTIC CONFERENCE “VOICES AFTER AUSCHWITZ”

17.- 19.10.2019Berlin Harnack-Haus

Eingeladen sind alle, die die Spätwirkungen der Geschichte miteinander teilen und bearbeiten wollen. Nicht nur GruppenanalytikerInnen, sondern alle, die in der zweiten und dritten Generation das transgenerationale Erbe der Shoah mit zu tragen haben, sind herzlich willkommen.

Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Für organisatorische Informationen können Sie sich an Ricarda Noack wenden, für inhaltliche Informationen an Marita Barthel-Rösing  oder Regine Scholz.

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