Veranstaltungen

24. SGAZ-Workshop

«Gruppenanalyse erfahren – Workshop zur Einführung in die Gruppenanalyse nach S.H. Foulkes»
8. – 9. Oktober 2022 in Zürich

Der Workshop bietet die Möglichkeit, die gruppenanalytische Methode durch Selbsterfahrung in der Klein- und Grossgruppe, durch eine Supervisionssitzung und durch ein Einführungsreferat zur Gruppenanalyse und ihrer klinischen Anwendung kennenzulernen.

Der Workshop richtet sich an Psycholog*innen, Ärzt*innen und Interessierte anderer Berufe und Wissenschaften, die mit Gruppen arbeiten oder an Gruppenprozessen interessiert sind. Der Workshop eignet sich auch als Schnupperkurs für den Einstieg in die gruppenanalytische Weiterbildung am SGAZ und kann mehrmals besucht werden.

ORGANISATION
Colette Guillaumier und Katarzyna Swita

KOSTEN
CHF 360.– / € 331  (Frühbuchungspreis: CHF 310.– / € 285, Zahlungseingang bis 30. Juni)

Supervisions-Workshop
in Gruppenanalytischer Fallrekonstruktion

25. und 26. Juni 2022, Zürich

Die Gruppenanalytische Fallrekonstruktion ist eine spezielle Form von Supervision, die mit einer strukturierten Vorgehensweise die Komplexität einer Gruppensituation entschlüsselt. Die Methode fördert das nonverbale Verständnis, die Wahrnehmung des Subtextes einer Gruppe sowie das Hören auf der latenten Ebene der Protokollant*innen und der Teilnehmer*innen der Rekonstruktionsgruppe.

ZIELPUBLIKUM

Der Workshop richtet sich an Gruppenanalytiker*innen in und nach der Weiterbildung, an Psychoanalytiker*innen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, an psychoanalytisch orientierte wissenschaftlich Forschende und Lehrende und alle Interessierten, die mit und über Gruppen arbeiten.

Für das Wochenende wird eine Bescheinigung ausgestellt (13 Credits).

ORGANISATION

Jochen Bonz, Markus Brunner, Nicole Burgermeister, Marlene Stölzl, Sonja Wuhrmann

KOSTEN

CHF 310.– / € 285

Advanced Seminar

Das nächste Advanced Seminar findet im November am Michael-Balint-Institut in Hamburg statt.

 

Das Advanced Seminar des SGAZ bietet GruppenanalytikerInnen ein Forum zum kollegialen Austausch und zur Vertiefung gruppenanalytischer Praxis an. Es findet einmal jährlich jeweils an wechselnden Orten in Deutschland, Österreich oder der Schweiz statt.

Getragen wird das Seminar vom SGAZ. Mitglieder des SGAZ organisieren und leiten es.

Jeweils ein Input und ein Kurzvortrag sind Impulse für die fachliche Diskussion. In kleinen, geleiteten Intervisionsgruppen haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, aus ihren Arbeitsfeldern in und mit Gruppen Vignetten einzubringen und in der Intervisionsgruppe zu bearbeiten. Die täglich stattfindenden Mediangruppen bieten weiteren Raum für Austausch und gemeinsames Nachdenken.

Eingeladen sind alle Interessierten mit abgeschlossener gruppenanalytischer Selbsterfahrung (mit und ohne SGAZ-Abschluss). Weil wir das Seminar in Präsenz durchführen, wird die Teilnehmerzahl begrenzt und an die Pandemiebedingungen angepasst werden.

Das Advanced Seminar ist eine Fortbildung, die von den deutschen Ärzte- bzw. Psychotherapeutenkammern, FMH und SBAP zertifiziert wird.

Postgraduate Seminar

«Was geschieht im Zwischen? Das Entstehen aus dem Miteinander der Gruppe»

10. bis 12. Dezember 2021, Zürich

Subjekt werden entsteht durch die Bewegungen in der Gruppe – nicht nur durch das Mit-, sondern durchaus durch das Gegen-Einander, durch jedwedes Aufeinanderbezogensein. Im Zwischen ist Existenz. Es ist Beeinflussung und Wirkung, immer wechselseitig und immer unter Mitwirkung aller. 

Der späte Foulkes sieht Individuen, die durch ihre unbewusste und bewusste Kommunikation und ihre gegenseitige Interpretation die Gruppenbeziehungen schaffen – das ist die Arbeit des Zwischen und auch am Zwischen.

An diesem Postgraduate Seminar möchten wir – mit Hilfe von gemeinsamem gruppenanalytischen Erkunden im Rahmen von Gesamtgruppe, Supervisionsgruppen und zwei Denkanstössen – unsere Sinne schärfen für das Zwischen, für seine permanente Anwesenheit, sein Wirken und für unsere Fähigkeiten, es in der gruppenanalytischen Arbeit zu nutzen. 

Die Postgraduate-Seminare des SGAZ stehen ausgebildeten GruppenanalytikerInnen offen. Sie verstehen sich als Ort der fachlichen Auseinandersetzung und sollen ein Forum sein, in dem die eigene Berufserfahrung als GruppenanalytikerIn reflektiert werden kann und das der beruflichen Weiterbildung dient.

Ziel der Seminare ist, die Theorie-Praxis-Spannung gruppenanalytisch zu untersuchen und zu diskutieren.

Die Seminare werden organisiert und geleitet durch Doris Wirth-Limmer (Bergtheim) und Georg Hess (Zürich) und Pieter Hutz (Berlin). Heribert Knott (Stuttgart) leitet die Gesamtgruppe.

Teilnehmerkreis
Das Postgraduate Seminar des SGAZ (Seminar für Gruppenanalyse Zürich) findet einmal im Jahr statt als Arbeitstreffen für GruppenanalytikerInnen Foulkes’scher Prägung. Ein formeller Abschluss ist für die Teilnahme nicht notwendig, hingegen ein Selbstverständnis, mit diesem Gruppenkonzept zu arbeiten.

Das Seminar als Forum
Das Seminar ist ein Begegnungsraum und Forum der fachlichen Auseinandersetzung, in dem die TeilnehmerInnen ihre Berufserfahrung, ihre jeweils unterschiedlichen Anwendungen der Gruppenanalyse und ihre Identität als GruppenanalytikerInnen reflektieren. Aus der Differenzierung entsteht Bewegung. Es hat sich eine fruchtbare Zusammenarbeit von GruppenanalytikerInnen aller grossen deutschsprachigen Gruppenanalytischen Ausbildungs-Institute (GRAS, IGA Heidelberg, Altaussee, Münster, SGAZ) entwickelt.

Getragen wird das Postgraduate Seminar vom SGAZ und geleitet von Gruppenanalytikern des SGAZ.

TeilnehmerInnen vorangegangener Seminare werden jeweils angefragt für Kurzvorträge, die als Denkanstösse dienen für eine gemeinsame Auseinandersetzung zum heutigen Stand gruppenanalytischen Arbeitens. So entsteht eine Kontinuität, die indes offen dafür ist, dass in jedem Jahr auch neue TeilnehmerInnen willkommen sind.

Kollegiale Supervision
In kleinen geleiteten Supervisionsgruppen haben alle TeilnehmerInnen Gelegenheit, Gruppen aus ihren Arbeitsfeldern oder ein Thema, das sie in der Praxis bewegt, vorzustellen und zu bearbeiten.

Veranstaltungshinweise anderer Organisationen

VERBINDUNGEN: IN DER GESELLSCHAFT – ZWISCHEN DEN GENERATIONEN – DRUCH DIE GRUPPE.
EFPP-Tagung

2. April 2022; Tagungshotel Odelya, Basel

Verbindungen, Bindungen und Beziehungen auf verschiedenen Ebenen – das diesjährige Tagungsthema der EFPP Deutsche Schweiz greift ein zentrales Identitätselement der EFPP als europäisch vernetzter Organisation auf.

Wir vereinigen psychoanalytisch orientierte Psychotherapeutinnen verschiedener Strömungen, die in unterschiedlichen Modalitäten und Settings tätig sind, unter einem Dach: Psychoanalytisches Arbeiten im Einzelsetting, in der Paar- und Familienarbeit, sowie im gruppenanalytischen Setting bildet das breite Tätigkeitsspektrum der EFPP Mitglieder ab und wird auf Kongressen, Tagungen und in Workshops auf nationaler und europäischer Ebene konzeptuell diskutiert und weiterentwickelt.

Gesellschaftliche Prozesse unterliegen einem stetenWandel, der die Psychotherapie immer wieder vor neue Herausforderungen stellt. Wir sind gefordert, unsere therapeutische Haltung und Grundsätze in diese Zusammenhänge zu stellen und aus verschiedenen Perspektivenzu reflektieren.

Für unsere Tagung konnten drei renommierte ReferentInnen gewonnen werden, die unterschiedliche Aspekte der VerBindungen und Zusammenhänge zwischen gesellschaftlichen, generationalen und settingsspezifischen Ebenen vertiefen und fruchtbar machen werden.

Den Referaten folgt jeweils nach EFPP Tradition eine gemeinsame Diskussion in Kleingruppen.

Den Tag beginnen wir mit einem «Social Dreaming» in der Grossgruppe.

Anmeldung: ac@fidesmed.com

Weitere Informationen und Flyer

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